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1.Mannschaft: TSV Thiersheim - FC Mitwitz 2:1 (1:0) |
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Montag, 10. Oktober 2011 |
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Obwohl
ersatzgeschwächt - es fehlten mit Seidel, Sycha und Gerwens drei
etatmäßige Stammspieler- begann der TSV offensiv und erspielte sich
schon in den Anfangsminuten einige Torgelegenheiten.
So
war der Führungstreffer in der siebten Minute durch einen von Nedbaly
souverän verwandelten Foulelfmeter folgerichtig. Damrot war zuvor von
Fischer von den Beinen geholt worden. Die Heimelf wollte sofort
nachlegen und setzte den FC unter Druck. Vates und Hartbauer kurbelten
mächtig an und setzten die Offensivkräfte immer wieder gekonnt in Szene.
Doch es fehlte die letzte Konsequenz oder der gute Gästekeeper
Winterstein war Endstation. Es dauerte bis zur 23. Minute, ehe die Gäste
das erste Mal gefährlich vor dem Thiersheimer Gehäuse auftauchten, doch
Torwart Karnitzschky war einen Schritt schneller als Opel und klärte.
Einige Minuten später eine sehr seltsame Entscheidung des nicht
überzeugenden Schiedsrichters Seehofer. Er schickte Vates, nachdem
dieser böse gefoult worden war und sich bei seinem Gegenspieler
beschwerte, wegen einer angeblichen "Beleidigung des Gegenspielers" mit
Rot vom Feld. Eine Maßnahme, die nicht nur bei den Thiersheimer Fans
Kopfschütteln hervorrief. In Überzahl versuchte der FC Mitwitz
offensiver zu agieren, doch bis zum Halbzeitpfiff kam nichts
Erwähnenswertes dabei heraus. In der zweiten Halbzeit spielte Mitwitz
mutiger nach vorne und setzte den TSV unter Druck. Thiersheim überließ
den Gästen das Mittelfeld und wartete auf Konterchancen. Der überragende
Thiersheimer Abwehrchef Cernousek inszenierte selbst einen dieser
schnellen Gegenstöße, setzte gekonnt Nedbaly auf dem Flügel ein und
verwandelte dessen Flanke mit dem Kopf. Aber zur Überraschung aller
entschied der Linienrichter auf Abseits - sehr zweifelhaft. Der FC
Mitwitz hatte zwar weiter mehr vom Spiel, aber außer einem Schuss von
Beiergösslein, der muterseelenellein vor dem Thiersheimer Tor
auftauchte, aber knapp verzog, kam nichts Zählbares heraus. In der 74.
Minute dann doch der Ausgleich, als Grünbeck mit einem
20-Meter-Freistoß, der von Sahin unhaltbar abgefälscht wurde, den guten
Karnitzschky überwinden konnte. Danach entwickelte sich ein offener
Schlagabtausch, weil die Gäste ihre Chance witterten, aber auch der TSV
dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Nachdem der eminent fleißige
Nedbaly in der 78. Minute mit einem 20-Meter-Kracher an Torwart
Winterstein gescheitert war, kam der große Regen und die kalte Dusche
für die Gäste. Eine Damrot-Flanke legte Nedbaly mit dem Kopf quer und
TSV-Youngster Sieber setzte die Kugel volley aus acht Metern ins kurze
Eck - 2:1. Der Jubel auf Seiten des TSV kannte keine Grenzen. Am Ende
ein glücklicher, aber sicher nicht unverdienter Sieg des TSV Thiersheim,
weil er 60 Minuten in Unterzahl agieren musste und dabei eine
überragende kämpferische Leistung ablieferte. Neben Cernousek ragten
besonders Hartbauer und Damrot heraus. Auch die "Neuen" Kreuzer, Schwalb
und Walther zeigten, dass auf sie Verlass ist. Die Gäste schafften es
nicht, die Überzahl in Tore umzumünzen. Schiedsrichter Seehofer und
seine Assistenten trafen einige merkwürdige Entscheidungen und waren
bestimmt keine "Heimschiedsrichter".
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