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1.Mannschaft: FC Mitwitz - TSV Mönchröden 2:3 (0:0) |
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Samstag, 14. Mai 2011 |
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Die Missionen vor dem ("fast"-) Derby waren klar
verteilt:
Für die Gäste aus Mönchröden galt es ihr Polster zur Abstiegszone zu
vergrößern, während die Steinachtaler ihre letzte minimale
Nichtabstiegs-Chance mit einem Heim-Dreier aufrecht erhalten wollten.
Ähnlich wie schon im Hinspiel (1:0 für die
Mönche) wurde den Fans ein zähes Ringen um jeden Meter geboten, bei
welchem die technischen Elemente und herausgespielten Torchancen zumeist
auf der Strecke blieben, zumindest in den ersten 45 Minuten. Die
erwähnenswerteste und zugleich kurioseste Szene vor der Halbzeit (des
Spiels? - der Saison?) ereignete sich in der 24. Minute. Gästespieler
André Jeschke setzte sich im FCM-Strafraum durch, wurde zu Fall gebracht
und verwandelte den fälligen Foulelfmeter selbst zum 1:0 für die
Mönche. Warum der Referee anstelle von Anstoß für Mitwitz das Spiel mit
einem Freistoß für Mitwitz im Strafraum fortsetzte (und das "ganz
normal" erzielte 0:1 quasi in ein 0:0 regulierte!?), bleibt sein
Geheimnis. Auf Nachfrage wollte er seine Entscheidung nicht
kommentieren/begründen. Eine äußerst bittere Pille für den TSV
Mönchröden. Es ging dann mit einem leistungsgerechten Remis in die
Kabinen, Halbzeitgespräch war und blieb jedoch die Szene in der 24.
Spielminute....
Nach dem Pausentee entwickelte sich vom Anstoß weg ein offener
Schlagabtausch und das Spiel hätte durchaus auch 5:5 oder noch
torreicher ausgehen können. Den Anfang machten die Mönche, als Markus
Mex in der 50. Minute dankbarer Abstauber war und keine Mühe hatte den
Ball zum 0:1 über die Linie zu drücken. Nur eine Minute später erzielte
Christian Grünbeck mit einem herrlich ausgeführten Freistoß den
1:1-Ausgleichstreffer (51.). Die Steinachtaler witterten nun Morgenluft
und wurden für ihr Engagement belohnt: Tobias Martin verwertete einen
Traumpass von Matthias Dötschel lehrbuchmäßig zur 2:1-Führung (67.).
Danach wurde das Spiel immer hektischer und entwickelte sich zum
"richtigen" Derby. Als Beispiel sei der ansonsten überlegt und abgeklärt
agierende TSV-Kapitän Ertan Sener genannt, welcher binnen zwei Minuten
erst Gelb und dann Gelb-Rot sah (72. und 74.). In der Schlussphase
brannte es vor beiden Toren mehrmals lichterloh und man merkte dem Spiel
die zahlenmäßige TSV-Unterlegenheit nicht an. Ganz im Gegenteil, die
Dumpert-Elf drehte sogar noch die Begegnung und holte sich durch zwei
Treffer von Patrick Bendig beziehungsweise Kevin Greiner in den letzten
fünf Minuten den nicht mehr für möglich gehaltenen und beim mitgereisten
Anhang vielumjubelten Auswärtssieg.
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